Die FTSV Komet Blankenese hat im diesjährigen Pokalwettbewerb eine bemerkenswerte Entwicklung genommen und sich mit einer Reihe starker Leistungen bis in die späten Runden gespielt. Nach einem souveränen Erfolg gegen Bergedorf zeigte das Team auch gegen anspruchsvolle Gegner wie Niendorf und sogar gegen den Oberligisten FC Süderelbe seine fußballerische Qualität. In diesen Spielen überzeugte die Mannschaft nicht nur kämpferisch, sondern vor allem spielerisch und setzte sich verdient durch.
Im weiteren Verlauf wurde das Team jedoch von großem Verletzungspech getroffen. Mehrere Schlüsselspieler – darunter der Torhüter und ein zentraler Verteidiger – fielen gleichzeitig aus, was die personellen Möglichkeiten erheblich einschränkte.
Im Spiel gegen den FC St. Pauli trat die Mannschaft daher in deutlich veränderter Besetzung an. Gegen einen sehr gut eingespielten und individuell starken Gegner war es unter diesen Umständen schwer, die gewohnte Stabilität und Durchschlagskraft auf den Platz zu bringen. Das Ergebnis fiel entsprechend deutlich aus, spiegelte jedoch nicht das eigentliche Leistungsvermögen der Mannschaft wider.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen bleibt der Pokalverlauf insgesamt sehr positiv zu bewerten. Die Mannschaft hat sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Für viele Spieler war das Duell mit einem Nachwuchsteam des FC St. Pauli zudem eine besondere Erfahrung, aus der sie sportlich wie persönlich viel mitnehmen können.
Solche Spiele gehören zur Entwicklung dazu – und auch wenn das Ergebnis nicht den eigenen Ansprüchen entsprach, hat die Mannschaft wertvolle Eindrücke gesammelt, die sie in ihrer weiteren Entwicklung stärken werden.