International erfolgreich: Kometer Karate-Trainer erkämpft Goldmedaille in England

 

JKF Wadokai ist der weltweit größte Verband für Karate der Stilrichtung Wado-Ryu, welche seit den Sommerferien auch bei Komet Blankenese angeboten wird. JKF Wadokai selber veranstaltet alle fünf Jahre den größten Wado-Ryu-Wettkampf, den „Wado-World-Cup“ in Nagoya, Japan. Zusätzlich wird der World-Cup einmal alle fünf Jahre außerhalb Japans veranstaltet.

Im August dieses Jahres fand im Rahmen dieser Wettkampfreihe die „Wadokai All Nation Championships“ in Leicester, England statt, zu dem über 800 aktive Sportler aus über 25 Ländern angereist waren. Allein aus Japan kamen über 50 aktive Wettkämpfer neben ranghohen Trainern und offiziellen Vertretern zu diesem Ereignis. Insgesamt gab es 67 Kategorien in den Disziplinen „Kata“ (übersetzt „Form“, ein bis zu zwei Minuten langer, fest vorgegebener Schattenkampf), sowie „Kumite“, den Freikampf zweier Athleten.

Auch für Deutschland trat ein kleines Team in Leicester an. In der Kategorie „Kata, männlich, Alter 40 bis 49“ stand Helge Müller, Trainer bei Komet Blankenese, auf der Wettkampffläche. Helge konnte sich gegenüber seiner Konkurrenz durchsetzen und gewann diese Kategorie für sich – und somit die einzige Goldmedaille für Deutschland.

Bei Komet Blankenese gibt es seit neuestem die Gelegenheit, von Helge Müller zu lernen: Beim „Karate für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren“ trainieren Jugendliche, Frauen und Männer gemeinsam. Bei dieser Stilrichtung des japanischen Karate werden Angriffe nicht mit Kraft abgewehrt. Das Ziel ist es vielmehr, die Energie des Angriffs durch geschicktes Umlenken und Ausweichen ins Leere laufen zu lassen und anschließend oder gleichzeitig durch Hebel-, Tritt- oder Schlagtechniken zu kontern — ein intensives Training für Körper und Geist.

 

„Karate für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren“ – Angebot der FTSV Komet Blankenese

Zeit: mittwochs 20:00 - 21:30 Uhr
Ort: Turnhalle der Elbkinder-Grundschule, Grotefendweg 20, 22589 Hamburg
 
(Aufnahme des Foto von Helge Müller auf der Homepage von Sven Kietzke)

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