Norddeutsche Meisterschaft: B-Komädchen als Drittbeste

 

Drittbeste B-Mädchen-Futsalmannschaft Norddeutschlands!

K-O-M-E-Teeeeeeeeeee, der Toto lief durch den Schnee. Und als er dann nach Hause kam, hatte er weiße Stiefel an, K-O-M-E-Teeeeeeeeee, der Toto lief durch den Schnee.
 

Aber die paar Schritte, Komädchen, waren nichts im Vergleich zu euren Wegen ... Ihr seid unglaublich viel geflitzt, habt einen Sprint nach dem anderen hingelegt und habt uns Sport und Fußball auf höchstem Niveau gezeigt. Zu recht dürft ihr euch rühmen, drittbeste Futsalmannschaft Norddeutschlands zu sein.

Euer erstes Spiel gegen Niebüll war herausragend. Der Gegner kam mit eurem Tempo zunächst überhaupt nicht klar. Als die Nordfriesinnen den Start glücklich überstanden hatten und versuchten, über den Kampf ins Spiel zu finden, gab es tatsächlich eine Phase, in der das Spiel zu kippen drohte. Doch genau da preschtet ihr  wieder nach vorne und brachtet uns mit 1-0 in Führung. Und diese Führung würde auch nie wieder in Gefahr geraten. Stadtteil schlägt Stadt – Teil 1.

Und nun zu Teil 2. Es ging gegen Göttingen, den Meister Niedersachsens. Die Göttingerinnen spielten einen sehr klugen Ball, während ihr schon bald mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hattet. Aber als ihr eure Tempoangriffe zeigtet, kamen die Niedersächsinnen ziemlich ins Schwimmen. Und schließlich machen wir das 1-0. Jetzt gerieten die Gegnerinnen unter Druck, dem sie mit Gegendruck begegneten. Aber die Komädchen verteidigten sich wie die Löwinnen ... Trotzdem fiel das 1-1. Dennoch: die Konstellation in der Gruppe war klar. Niebüll müsste gegen Göttingen 2-2 oder höher unentschieden spielen, wenn ihr gegen Borgfeld aus Bremen verlieren würdet — Stadtteil gegen Stadtteil. Ihr wart eindeutig besser, hattet Chancen im Überfluß, bekamt die die olle Pille aber leider nicht ins Netz. Als Folge landeten die Borgfelderinnen einen Konter: 0-1. Dennoch langte es; euer und unser großes Ziel, ins Halbfinale zu gelangen, konnte in die Tat umgesetzt werden. 

Klar war aber uns allen, wer auch immer kommen würde, es würde nicht einfach werden. Es kam der Süd-Ost-Schleswig-Holstein-Meister Henstedt-Ulzburg, Unterbau der 2. Bundesligamannschaft. Und ihr habt diese Mannschaft lange, lange Zeit entnervt. Gerade als sich das Blatt zu euren Gunsten zu wenden schien, gelang es Henstedt-Ulzburg nach Schema F, den Ball zum 0-1 "einzulochen". Martin hatte noch so sehr vor dieser Variante der gegnerischen Damen gewarnt. Aber das soll kein Vorwurf sein. Ihr habt euch so angestrengt und wirklich alles gegeben. Und schließlich waren wir ja nicht raus. Es gab ja noch das kleine Finale, so dass ihr immer noch aufs olympische Treppchen springen konntet. Und das tatet ihr dann auch.

Es ging erneut gegen Göttingen, die im Halbfinale gegen den späteren Meister, einer SG aus Ostfriesland, verloren hatten. Allerdings waren eure Akkus zu diesem Zeitpunkt weitgehend leer. So schien es zunächst ... Göttingen schnürte uns ein, drückte ohne Pause. Ihr aber warft allein hinein, was ihr hattet. Und dann, nach etwa der Hälfte des Spiels, wart auf einmal ihr es, die mehr "punch" hatten. Trotzdem wurden Martin und Toto auf der Bank ganz zappelig. Jeder dachte bei sich: "Nun belohnt euch doch endlich einmal". Und dann kam der Moment — sechs Sekunden vor Schluss! Was für ein Tempodribbling, durch Freund und Feind hindurch, nur nach vorn — und ab ins Tor mit dem Rund. Was für ein großartiges Tor! Was für ein großartiger Moment! Und das wohl bemerkt ganze sechs Sekunden vor dem Schlusspfiff. Wenn das kein Timing ist ...!

Yeah!

Ihr habt ein tolles Turnier gespielt — und den größten Erfolg in der immerhin dreizehnjährigen Geschichte der großen Komädchen eingefahren!

GRATULATION!

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